Deutschland

Deutschland ist im internationalen Vergleich, mit 100.000 ha Rebfläche auf 13 Weinregionen verteilt, eine kleine Weinbaunation. Trotzdem ist die Weinkultur hier mehr als 2000 Jahre alt und hat eine große Tradition. Die Grundlage für die heutige Qualität bildeten in erster Linie die Adeligen im 19. Jahrhundert. Diese Qualität wurde in Folge eines Strukturwandels von den wenig zurückgebliebenen stark weiterentwickelt. Die heutige Qualität deutscher Weine ist überraschend, da viele Rebflächen nördlich des 50. Breitengrades liegen, daher galt es lange Zeit, als nahezu unmöglich hier qualitativ hochwertige Weine zu erzeugen. Weinbau ist in dieser Region in flächendeckender Form nicht möglich, da es an Licht und Wärme fehlt. Jedoch ist es den Winzern gelungen in begünstigten Hanglagen wie z. B. an der Ahr, am Rhein oder auch an der Elbe in Sachsen, exzellente Weine zu keltern. Aufgrund der Bodenbeschaffenheit und den klimatischen Bedingungen dominieren vor allem Weißweine die Produktion. Verglichen mit anderen Anbauländern sind die Weißweine meist leichter und spritziger, zum Teil auch fruchtiger und filigraner. Trotz der aktuellen Weißweindominanz wandert der Trend klar in Richtung Rotweine, welche größtenteils leichter sind als die roten Tropfen aus südeuropäischen Ländern. Von den über 140 zugelassenen Rebsorten haben besonders Riesling, Weißburgunder und Spätburgunder, die größte Bedeutung.

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